Die Idee

Am ersten Wochenende des muslimischen Fastenmonats Ramadan wird im Spadenteich eine kleine Zelt-Pavillon-Stadt aufgebaut. Unter der Schirmherrschaft, des islamischen Bund e.V. und in Kooperation mit vielen verschiedenen Vereinen wird ein dreitägiges Programm mit kulturellen und gesellschaftspolitischen Beiträgen veranstaltet. Der Pavillon befindet sich mitten in St. Georg und ist umgeben von der örtlichen Kirche, vielen Cafés und dem deutschen Schauspielhaus.

Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen zum Dialog, persönlichen Austausch, spannenden Bühnenprogramm, interaktiven Zelten, Infoständen, Kunst und Kultur. und zum gemeinsamen Fastenbrechen bei Sonnenuntergang.

Höhepunkt ist an jedem Tag das gemeinsame Fastenbrechen, das sogenannte „Iftar“ nach Sonnenuntergang. Auch hier wird Raum geboten, bei Mahl und Trank, ein persönliches Gespräch zu beginnen und Einblicke in das vielfältige Leben der Muslime zu erlangen.

Ziele der Veranstaltung:

Bereits in der Planungsphase bietet der Pavillon viel Raum für Begegnung von Menschen aus verschiedenen Religionen, Kulturen und sogar Menschen unterschiedlichen Alters kommen zusammen. Ziel dieser dreitägigen Veranstaltung, in der die Vielfalt und Schönheit muslimischen Lebens in Hamburg sichtbar werden, ist eine Kommunikationsplattform für den gesellschaftlichen Dialog anzubieten und u.a. durch kulturelle Bildungsangebote, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Weitere Schwerpunkte dieses Events sind die Vernetzung der unterschiedlichsten Kooperationspartner im Stadtteil St. Georg und des Bezirks Hamburg Mitte, sowie das Empowerment der beteiligten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Warum im Ramadan?

Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders, es ist der Fastenmonat der Muslime und gilt als segenSvolle Zeit der Besinnung. Neben dem vollständigen Verzicht auf Essen und Trinken gehört auch dazu, sich mit seinem eigenen Charakter zu beschäftigen, seinen Gottesdienst bewusster zu verrichten, sowie seinen Pflichten vor Gott und auch den Menschen gegenüber noch gewissenhafter nachzugehen. Muslime bemühen sich daher in diesem Monat besonders, Gutes zu tun. Für sich selber, aber auch für ihre Mitmenschen und für die Gesellschaft. Mit dem Pavillon soll dieser von Muslimen aus ein Stück von Ramadan, von ihrer besten und effektivsten Zeit gegeben werden.